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| Im Verlauf der Freilegungsarbeiten wurden aus dem Bau-und Brandschutt zahlreiche Funde geborgen: Keramikscheiben, eine Ofenkachel, Knochenreste,Spielsteine aus Sandstein, ein Spielstein aus Hirschgeweih mit geschnitzter Verzierung, Spinnwirtel,Sporen, Steigbügel, Eisenkeile, Nägel, Haken, Pfeilspitzen, Messerklingen, Türgriffe und Schlüssel, Zierbeschläge aus Bronze (vergoldet). |
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| Zu den besonderen Funden gehört ein Doppeladler aus vergoldeter Bronze, vermutlich auch ein Zierbeschlag.- In der Heraldik und Siegelkunde ist der Doppeladler als Wappentier und Siegel verschiedentlich nachgewiesen. Im Wohntrakt der Oberburg konnte bei früheren Grabungen ein Mainzer Silberpfennig des Bischofs Stephan von Bar aus den Jahren 1120 bis 1130 geborgen werden. Gefunden wurden außerdem ein aus Stein gefertigtes Werkstück mit rundbogigem Schlitzfenster. Anlässlich der Freilegung des westlichen Außenbereichs kam an der unteren Felswand auf einer herausgearbeiteten Platte, 30 mal 30 cm, ein Wahrzeichen zum Vorschein, das eine muschelartige Form besitzt. |
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