In der Nähe von Thaleischweiler-Fröschen, am Zusammenfluss der Rodalb und des Schwarzbaches liegt auf einem Ausläufer des Schlossberges etwa 295 Meter über dem Meeresspiegel und 48 Meter über der Talsohle die Burgruine Steinenschloß, der Gemarkung Thaleischweiler zugehörig. Von der in das Tal hineinreichenden Bergnase wurden die Täler nach Nordosten (Waldfischbach-Burgalben), nach Süden (Pirmasens-Nord, Rodalben und Pirmasens) und nach Westen (Thaleischweiler-Fröschen) von der Burg beherrscht. Das mag wohl auch der Grund sein, warum eine solche Anlage an diesem strategisch wichtigen Punkt errichtet wurde.

Geschichtliche Daten der Burgruine

1024-1125   Errichtung der Steinburg
1125-1266   Verstärkung der Burganlage durch den gewaltigen Rundturm
1168   Kaiser Barbarossa lässt Burgen schleifen- neben dem Saarbrücker Schloß vermutlich auch das Steinenschloß
13.-18. Jh.   In wechselndem Besitz der Grafen Leiningen-Dagsburg, Zweibrücken-Bitsch, Leiningen-Hardenburg, Leiningen-Hardenburg-Dagsberg und Hanau-Lichtenberg.
19. Jh.   Restlose Zerstörung- Abbruch der Steine zum Häuserbau in den umliegenden Orten